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Abstrakte Schwarz-Weiß-Fine-Art-Porträtfotografie 'CONFUSED' von Arjan Spannenburg, die einen Mann in einem Ledergeschirr und Handfesseln zeigt, der in Bewegungsunschärfe übergeht.

Weitere aus der Serie

THE INTERNAL DIALOGUE
A high-contrast black and white photograph by Arjan Spannenburg titled WORRIED, featuring a man in a leather harness and handcuffs with a downward gaze and a blurred secondary exposure.Black and white fine art photograph titled DESIRE by Arjan Spannenburg, featuring a muscular male torso with a leather harness and handcuffs, utilizing motion blur to represent identity.

"Eine Erkundung der Grenzen, an denen das physische Selbst auf metaphysische Kämpfe trifft, mittels Langzeitbelichtungsfotografie."

Die Erzählung

Die Auflösung von Form und Identität

Im Verlauf von Arjan Spannenburgs Schwarz-Weiß-Trilogie aus dem Jahr 2017 stellt "CONFUSED" den Höhepunkt psychologischer Abstraktion dar. Dieses Werk navigiert durch die komplexe emotionale Landschaft einer verborgenen Identität an ihrem volatilsten Punkt, wo die Gewissheit innerer Begierde auf die überwältigende Desorientierung des Schrittes ins Licht trifft.

Ein Dialog aus Bewegung und Schatten

Während die bisherigen Arbeiten der Serie einen Dialog zwischen dem Scharfen und dem Ätherischen aufrechterhalten, sprengt „CONFUSED“ die Grenzen des Mediums. Durch verlängerte Langzeitbelichtungen und experimentelle Lichtführung fängt Spannenburg den präzisen Moment ein, in dem die physische Form zu zerfallen beginnt.

  • Das Verschwimmen der Desorientierung: In diesem Werk sind die Konturen des Modells bewusst weichgezeichnet, bis sie beinahe verschwinden. Dieser Mangel an Definition dient als visuelle Metapher für einen Zustand des geistigen Flusses, eine Übergangsphase, in der das alte, verborgene Selbst verblasst, aber das neue, authentische Selbst noch nicht vollständig kristallisiert ist.
  • Licht als Katalysator: Die physische Präsenz des Modells scheint sich im Licht aufzulösen und deutet einen Zustand sensorischer und psychologischer Überforderung an. Es ist ein Porträt des "Rauschens", das in der menschlichen Psyche in Momenten tiefgreifenden Wandels existiert.
  • Die Zerbrechlichkeit des Selbst: Indem Spannenburg die Deutlichkeit der Gesichtszüge reduziert, betont er die Verletzlichkeit des Individuums. Das Werk fordert Kuratoren und Sammler auf, über das Physische hinauszublicken und sich mit den rohen, emotionalen Rückständen des Kampfes des Subjekts auseinanderzusetzen.

Ein universeller Zustand

"CONFUSED" ist für Interessierte an zeitgenössischer Fotokunst ein Werk, das die Schnittstelle von Körper und Geist erkundet. Es geht über die spezifische Erzählung seines Ursprungs hinaus, um eine universelle menschliche Erfahrung zu thematisieren: das Unbehagen und die Desorientierung, die wahres persönliches Wachstum unweigerlich begleiten.

Visuelle Analyse

Ein hochkontrastreiches Schwarz-Weiß-Porträt, bei dem das Motiv durch Bewegungsunschärfe stark verdeckt ist. Die männliche Figur, die ein Ledergeschirr und eine Kette trägt, scheint zu vibrieren oder sich in mehrere Silhouetten aufzuteilen. Der scharfe Blitz verankert das Gesicht nur teilweise und betont ein Gefühl der Desorientierung und des Entfremdetseins.

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Jahr

2017