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Feine Fotokunst mit dem Titel "SUB ROSA" von Arjan Spannenburg

Weitere aus der Serie

THE STANDALONE MASTERPIECES
Fine art black and white portrait titled 'The Observer' by Arjan Spannenburg. A young man in a black turtleneck stares intently at the viewer with clasped hands. Winner of the FEP Awards 2019 Merit in Portraiture.A black and white fine art photograph capturing a masculine back leaning into a textured tree trunk, emphasizing skin texture and shadows of foliage to represent masculine vulnerability and a connection to nature.A black and white fine art photograph titled Outcast showing a man sitting on a floor mattress in a desolate room.SAINT SEBASTIAN by fine art photographer Arjan SpannenburgA high contrast black and white fine art photograph showing two nude masculine figures embracing in a dark forest setting.A black and white photograph of a man reaching out to shake hands with his own shadow on a textured wall.

"Im Spannungsfeld zwischen der groben Struktur des Seils und dem samtigen Hauch einer Rose entfaltet sich die stille Kraft einer uns anvertrauten Wahrheit."

Die Erzählung

Das schweigende Lexikon: Sub Rosa und die Kunst des Ungesagten

In diesem Schlüsselwerk aus demUnter der RoseSerie, funktioniert die Komposition als visuelle Brücke zwischen alter Tradition und zeitgenössischer Introspektion. Abgeleitet vom lateinischensub rosa,wörtlich "unter der Rose", das Werk erkundet das historische Gebot der Geheimhaltung. Aus dem römischen Mythos derAmorder Göttin des Schweigens mit einer Rose zu bestechen, bis hin zu den Renaissance-Decken von Ratssälen, steht die Rose seit langem als Wächterin für das, was vertraulich bleiben muss.

Spannung und Zärtlichkeit: Ein visueller Dialog

Die Kraft dieses Werkes liegt in seinen inneren Widersprüchen. Eine tiefgreifende Spannung besteht zwischen der groben, funktionalen Beschaffenheit der Bindung und der zerbrechlichen, organischen Perfektion der weißen Rose. Diese Gegenüberstellung schafft eine visuelle Metapher für die Widerstandsfähigkeit der zartesten Teile unseres Selbst.

  • Der Blick: Der Ausdruck des Dargestellten ist weder ein Bitten noch ein Protestieren, es ist ein steter, wissender Blick, der die Lücke zwischen dem inneren Selbst und dem äußeren Betrachter schließt.
  • Die Rose: Entlang der Mittelachse positioniert, fungiert sie als Stellvertreterin der Stimme – sie blüht an jenem Ort, wo der Atem stockt.
  • Das Licht: Ein weiches, gerichtetes Schlüssellicht imitiert die Atmosphäre einer Bühne oder eines Beichtstuhls und erhebt die alltägliche menschliche Form zu einer zeitlosen, skulpturalen Ikone.

Eine Vermächtnis der Wahrheit

Die Arbeit reicht über das Ästhetische hinaus und berührt das Viszerale. Sie sucht nicht, einen Raum zu schmücken, sondern ihn zu bewohnen. Für jene, die Kunst suchen, die als Spiegel der menschlichen Verfassung fungiert, dient dieses Stück als beständige Erinnerung daran, dass eine ganz eigene Stärke nur in der Bereitschaft zu finden ist, gesehen zu werden, ungeschützt und unausgesprochen.

Visuelle Analyse

Eine hochkontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotokunst, die einen jungen Mann von der Taille aufwärts zeigt. Seine Arme sind hinter seinem Rücken mit mehreren Windungen hellfarbigen Seils gebunden, das über seine Mitte gespannt ist. Eine langstielige weiße Rose ist in das Seil gesteckt und ruht gegen seine nackte Brust, ihre Blütenblätter in voller Blüte. Die Lichtregie ist von der Seite, um tiefe Schatten und helle Glanzlichter zu erzeugen, was die muskulöse Definition des Torsos und die Textur der Rose betont. Der Hintergrund ist ein einfarbiger, dunkler Farbverlauf, und das Subjekt blickt mit einem neutralen, nachdenklichen Ausdruck direkt in die Linse.

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Jahr

2025